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Typisch Frau! Drucken

Typisch weibliche Probleme sind Menopause, Prä-menstruelles Syndrom (PMS), Brustprobleme und Gesundheit der Knochen.

Menopause
 
Sie beginnt zwischen dem 45 und 55. Lebensjahr. Die menstruellen Zyklen werden unregelmäßig und verschwinden letztlich ganz während dieses Zeitraums. Begleitet wird dieser einschneidende Lebensabschnitt  von psychischen und physischen Faktoren, die äußerst belastend für die Frau sind:

Was passiert während der Menopause?

Die natürliche Östrogen und Progesteronproduktion im Körper vermindert sich. Hormonschwankungen lösen häufig Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Herzrasen, Schlaflosigkeit, Angstzustände und Stimmungsschwankungen aus. Bei vielen Frauen steigt das Risiko für Osteoporose und Herzkrankheiten. Ärzte verschreiben in dieser Lebensphase häufig synthetische Hormone wie Progestin oder Premarin. Diese Hormonersatztherapie hat jedoch auch Nebenwirkungen wie angeschwollene, druckempfindliche Brüste und Übelkeit sowie ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs und Endometrium. Daher ist es kein Wunder, dass viele Frauen mittlerweile auf solche Therapien verzichten, denn es gibt auch einige Alternativen im ernährungstechnischen Bereich um die Begleiterscheinungen der Menopause zu mindern.

Mehr Sojaprodukte verzehren!
Produkte auf Sojabasis, z. B. Sojabohnen, Soja-Protein-Pulver, Soja-Milch, Tofu und Tempeh sind wahre Isoflavon-Bomben. Im Körper wirken Isoflavone wie eine schwache Form von Östrogen, sie besitzen allerdings ausschließlich dessen positiven Eigenschaften. Durch ihre ähnliche Struktur sind  sie in der Lage die Überproduktion von Östrogene zu mindern (bei PMS) und die Unterproduktion auszugleichen (Menopause).

Außer Soja gibt es noch andere, vergleichbare Nahrungsmittel wie Lakritz, Alfalfa,  oder roter Klee.

Stress und Psyche

Hier sind besonders Melisse, Baldrian und Kava Kava zu empfehlen.

Prä-menstruelles Syndrom (PMS)

Prä-menstruelle Beschwerden wie Krämpfe, Spannungsgefühl in den Brüsten, Kopfschmerz und Stimmungsschwankungen treten häufig unmittelbar vor dem Einsetzen der Regelblutung ein. Ihnen kann mit regelmäßigem Sport, Vitamin B6-Gaben (200-400 mg) entgegen gewirkt werden. Auch Magnesium (1000 mg/Tag) und Calcium (250 mg/Tag) haben sich bewährt.