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In der Menopause enden den Menstruationsblutungen. Diese Phase tritt bei den meisten Frauen im Alter von etwa 50 Jahren ein. Die Bildung des Hormons Östrogen verringert sich, die Blutungen werden immer seltener, bis sie schließlich ganz verschwinden. Vier Fünftel aller Frauen leiden während der Wechseljahre unter  Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Reizungen der Scheide, Stimmungsschwankungen und Depressionen.

Die Östrogenknappheit führt zu einem Verlust von Mineralien (hauptsächlich Kalzium), vor allem im Knochengerüst, was das Osteoporose-Risiko und damit das Risiko von Knochenbrüchen im späteren Leben erhöht. Desweiteren erhöht die Östrogenknappheit allmählich den LDL-Cholesterinspiegel im Blut und senkt gleichzeitig die HDL-Cholesterinwerte (das schützende, gesunde Cholesterin) Dadurch wird das Herzinfarkt und Schlaganfallrisiko der Frau erhöht.

Nährstoffempfehlungen für die Wechseljahre:

Vitamin E – kann Hitzewallungen, Erschöpfung, Depression und Scheidenreizungen lindern

Vitamin B mit Bioflavonoiden – mindert Hitzewallungen, nächtliche Wadenkrämpfe und Erschöpfung, hilft Blutfettwerte ins Gleichgewicht zu bringen.

Vitamin B-Complex – hilft der Leber, Hormonschwankungen auszugleichen, mildert Symptome, reguliert den Homocyteinspiegel (Homocytein gilt als Arteriosklerose-Risikofaktor)

Vitamin D – mindert Mineralverlust in den Knochen

Kalzium, Magnesium – vermindert Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen, hilft die Knochen zu erhalten, wirkt Knochenschwund entgegen

Multimineralpräparate – hilft die Knochen zu erhalten

Gamma-Linolensäure – vermindert Hitzewallungen, Reizungen in der Scheide, Stimmungsschwankungen

Saponine (aus Fenugreek)

Isoflavone (aus Rotklee)

Soja-Isoflavone

Auf Sport sollte ebenfalls nicht verzichtet werden. Er baut Stress ab, stärkt Knochen und hält die HDL-Werte hoch.