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Die Zellen unseres  Körpers teilen sich ununterbrochen, werden aber sorgfältig kontrolliert. Bei Krebs gerät die Zellteilung außer Kontrolle und die teilenden Zellen ignorieren den Befehl aufzuhören. Sie bilden einen Knoten oder Tumor. Warum Krebs entsteht ist bis heute noch ungeklärt. Man hat festgestellt, dass die meisten Krebsformen mit der Beschädigung der DNS beginnen. In den Industrienationen entwickelt etwa jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens Krebs, als Folge des Kontakts mit krebserregenden Stoffen: Umweltgiften, Luftverschmutzung, Zigarettenrauch, Lebensmittelzusätze, Strahlung usw. in Verbindung mit fettreicher, ungesunder Ernährung.

Etwa die Hälfte aller Krebserkrankungen ist auf schlechte Ernährung zurückzuführen:
-starker Fettkonsum (insbesondere tierische Fette aus Fleischwaren)
- industriell verarbeitete Fleischwaren (z.B. Wurst, Aufschnitt, geräuchertes, eingelegtes, gepökeltes Fleisch
- verbrannte oder dunkel gebräunte Speisen (z.B. stark gebratenes oder gegrilltes Fleisch)

Nährstoffempfehlung zur Krebsprävention:

Vitamin A/Beta-Carotin – hohe Vitamin A-Dosierungen nur unter ärztlicher Kontrolle einnehmen. Reguliert das gesunde Wachstum und die Entwicklung der Zellen in Mund, Hals, Verdauungstrakt, Atemwegen und Haut. Beta-Carotin ist ein wirksames Antioxidans, das Zellen und DNS vor Oxidationsschäden schützen kann. Vitamin A-Mangel erhöht das Krebsrisiko

Vitamin C – starkes Antioxidans, kann Zellmembrane und DNS vor Oxidationsschäden schützen. Vermindert das Risiko durch nitrithaltiges Fleisch Magenkrebs zu verursachen. Mangel erhöht Krebsrisiko

Vitamin E – kann Zellmembrane und DNS vor Oxidationsschäden schützen. Kann Häufigkeit und Mortalität von Prostatakrebs schützen

Vitamin B6 – essentiell für die Produktion von DNS

Folsäure – für gesundes Wachstum und gesunde Entwicklung der Zellen für die Atemwege, den Verdauungstrakt und die Zellen des Gebärmutterhalses

Kalzium und Vitamin D – senkt Darmkrebs-Risiko

Selen – lebenswichtiger Bestandteil der antioxidativen Enzymsysteme, die Zellen und DNS vor Oxidationsschäden schützen können

Zink – kann Zellen und DNS vor Oxidationsschäden schützen. Mangel erhöht das Krebsrisiko, vor allem in Prostata und Speiseröhre

Omega-3-Fettsäuren – Supplemente können bei Krebserkrankung begleitend gegeben werden

Folgende Stoffe dienen ebenfalls der Krebsprophylaxe:

- Kurkumin (aus Kurkuma)

- Allicin (aus Knoblauch)

- Gingerole (aus Ingwer)

- Sulforaphane (aus Brokkoli)

- Charantin (aus der Bittergurke)

- Noni-Extrakt

- Aloe Vera-Extrakt

- Shiitake-Extrakt

- Papain (aus der Papaya)

- Bromelain (aus der Ananas)

- Lycopene