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Das Zentralnervensystem setzt sich aus Gehirn und Rückenmark zusammen. Die wichtigsten Regionen des Gehirns bestehen aus:

Hirnstamm mit verlängertem Mark

Brücke

Mittelhirn – Koordinationszentrum, erhält Informationen aus verschiedenen Sinnesbereichen und dem Großhirn, kontrolliert Hirnnervenreflexe und Bewegungen

Kleinhirn - sensomotorische Koordination

Zwischenhirn – in im liegen Thalamus (übergeordnete Sammel- und Umschaltstelle der wichtigsten sensorischen Systeme, von hier werden Erregungen aus den Sinnesorganen zum Großhirn geleitet) und Hypothalamus ( Zentrum u.a. für Stoffwechselfunktionen, Hormonregulation, Sexualfunktion, eng verbunden mit dem limbischen System)

Balken – Verbindung zwischen rechter und linker Hemisphäre, zuständig für deren Zusammenarbeit

Limbisches System – die wichtigsten Teile sind Hippocampus und Amygdala, hier werden aus der Umwelt eintreffenden Informationen affektiv gefärbt und bewertet

Großhirn, überdeckt von der Großhirnrinde – unterteilt in rechte und linke Hemisphäre, u.a. zuständig für Wahrnehmung, Gedächtnis, Lernen, Denken und Sprache, die Großhirnrinde ist für soziale Interaktionen, Vernunft und andere kognitiven Leistungen verantwortlich

Die Gehirnnervenzellen und ihre Verbindungen untereinander sind das Speichermedium für unser Gedächtnis

Geschlechtsunterschiede:

In den letzten Jahren hat die Forschung erstaunliche Ergebnisse erbracht, die zeigen wie tiefgehend die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind. Die Tatsache, dass das Gehirn von Mann und Frau neurologisch unterschiedlich aufgebaut ist zeigt sich u.a. an unterschiedlichen Emotionen, Neigungen und Lebenseinstellungen.

Mädchen brauchen weniger Raum beim Spielen, auch spielen sie lieber mit lebendigen Personen. Beim Spielen zeigen sie weniger Ehrgeiz und sie lernen besser durch Zuhören.
Frauen haben im Gegensatz zu Männern bessere Sprachfähigkeiten, einen größeren Wortschatz und bessere grammatikalische Kenntnisse. Ihre Feinmotorik ist besser ausgeprägt, auch verfügen sie über ein besseres visuelles Gedächtnis und mehr Geduld. In einer Gruppe tendieren sie eher zur Machtaufteilung.

Bereits in der Pubertät besitzen Männer größere mathematischen Fähigkeiten und lösen Raumaufgaben besser. Männliche Kinder spielen lieber mit Objekten als mit Personen, sie zeigen weniger Geduld. Die Anzahl der Augenkontakte mit anderen ist deutlich niedriger als bei Frauen. In der Gruppe tendieren Männer zu einer fest organisierten Struktur mit einem Anführer.

Mentale Fitness

Um zu Funktionieren braucht das Gehirn:

  1. Nahrung
  2. Sauerstoff
  3. Vitamine, Spurenelemente
  4. Wasser

Wie alle anderen Organe erhält das Gehirn diese Stoffe über das Blut. Allerdings reagiert es wesentlich empfindlicher wenn einer dieser Stoffe fehlt.

Von den Vitaminen ist vor allem die B-Gruppe für das Gehirn von großer Bedeutung. Ein Mangel an B-Vitaminen kann die Verarbeitung des energieliefernden Traubenzuckers behindern damit den Stoffwechsel des Gehirns lahm legen. Doch auch die ausreichende Zufuhr von Vitamin A, C und E ist unerlässlich.

Um den Anforderungen in vollem Umfang nachzukommen dürfen auch Spurenelemente nicht fehlen. Für die elektrischen Vorgänge bei der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen bedarf es Mineralstoffe wie Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium.

Weitere Stoffe um die Funktionsleistung und das Gedächtnis des Gehirns zu optimieren:

Creatin-Monohydrat – wirkt neuroprotektiv

Brahmi-Extrakt (mit Bacosiden) – regt die Gehirndurchblutung an und fördert dessen Proteinstoffwechsel

Ginseng-Extrakt- stimuliert das Zentralnervensystem, Gehirnprozesse werden verbessert und die Gehirntätigkeit reguliert, stärkt bei Stress

Gingko-Biloba-Extrakt – regt Gehirnstoffwechsel an, unterstützt bei der Behandlung von Demenz-Erkrankungen

Soja-Lecithin – gegen Stress und Leistungsabfall

Acetyl-L-Carnitin -  wirkt dem Alterungsprozess des Gehirns entgegen

Folsäure (gehört zur B-Vitamin-Gruppe) – senkt den Homocysteinspiegel, der, wenn zu hoch, Demenzerkrankungen begünstigt, da er die Arterien verkalken lässt