Menu Content/Inhalt
 
arrow Spurenelemente
Spurenelemente Drucken

Genau wie Vitamine und Mineralien sind Spurenelemente lebensnotwendige Bestandteile des Organismus und müssen regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden. Im Gegensatz zu den sonstigen Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium etc. müssen sie nur in relativ geringen Mengen aufgenommen werden, sind aber dennoch von großer Bedeutung für die Funktion des Organismus.

Aufgaben:

Spurenelemente sind Bestandteile wichtiger Hormone, Enzyme und Proteine und damit lebensnotwendig.

 Zu der Gruppe der Spurenelemente gehören unter anderem Eisen, Zink, Mangan, Kupfer, Chrom, Molybdän, Jod, Fluor, Selen, Cobalt.

Eine schlechte Versorgungslage führt in erster Linie zu einem Leistungsabfall und geschwächter Immunabwehr.

Eisen:

Etwa 70 % des körpereigenen Eisens ist im Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten. Neben seiner Bedeutung für die Blutbildung hat es auch eine wichtige Bedeutung für viele andere Enzyme. Eisen ist bei Lebensmitteln vor allem in Fleisch enthalten. Schwangere haben einen erhöhten Bedarf.

Zink:

Nach Eisen ist Zink mit einem Gesamtbestand von 2-3 g das zweithäufigste Spurenelement. Es ist ein Bestandteil von mehr als 70 Enzymen und kommt vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Milch oder Fisch vor.

Mangan:

Wie Zink ist auch Mangan in zahlreichen Enzymen vorhanden. Manganhaltige Enzyme spielen vor allem im Kohlenhydrat und Fettstoffwechsel eine Rolle. Es ist vor allem in Getreideprodukten, grünem Gemüse und Nüssen enthalten.

Kupfer:

Dieses Spurenelement kommt vor allem in Leber, Knochen und Muskulatur vor. Die Ausscheidung erfolgt vor allem über die Galle.
Kupfer ist vor allem in Nüssen, Leber, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten vorhanden.

Selen:

Selen ist ein notwendiger Bestandteil des Enzyms Glatuthionperoxidase. Dieses Enzym wandelt die im Organismus immer wieder auftretenden schädlichen, aktiven Formen von Sauerstoff, vor allem Peroxide in unschädliche Formen um. Außerdem wirkt Selen als Gegenmittel gegenüber chronischen Belastungen mit Blei, Cadmium und Quecksilber. Selenreiche Lebensmittel sind Seefisch, Fleisch, Eier (besonders Eigelb) und Getreideprodukte.

Chrom:

Seine Bedeutung für dem Menschen zeigt sich vor allem bei gestörter Glukosetoleranz, besonders im Alter und bei Diabetikern. Es kommt vor allem in Leber, Bierhefe und Weizenkeimen vor.

Molybdän:

Die Molybdängehälte in der Nahrung spiegeln vor allem den Gehalt an Molybdängehalt in Boden und Wasser wider und schwanken daher. Getreide, Gemüse und Innereien gelten als molybdänreich.

Jod:

Circa 80% des Jodbestands im Körper ist in der Schilddrüse vorhanden. Es dient vor allem als Baustein für die Schilddrüsenhormone. Es ist vor allem in Seefisch, Eiern, Milch und Milchprodukten sowie in Speisesalz enthalten.

Fluor:

Fast das gesamte Flour ist in den Zähnen und Knochen konzentriert, wo es eine Aufbaufunktion hat. Es ist in vielen Lebensmitteln enthalten, am meisten in Meeresfischen, vor allem aber im Trinkwasser.

Schädliche Spurenelemente:

Blei, Cadmium und Quecksilber gehören zu der Gruppe der schädlichen Spurenelemente. Durch genaue Kontrolle der Lebensmittel wird versucht die Belastung durch diese Substanzen möglichst gering zu halten.