| Allgemeines |
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Lebensmittel und die ebenfalls zu den Lebensmittel zählenden Nahrungsergänzungsmittel können mit HOHER WAHRSCHEINLICHKEIT die allgemeine Gesundheit bzw. die Abwehrkraft gegen viele Krankheiten fördern und somit das Risiko krank zu werden, senken und sie können sogar die Medizin bzw. Arzneimittel beim vorbeugen, heilen und behandeln von Krankheiten und Gebrechen UNTERSTÜTZEN, etwa als diätetische Lebensmittel, als Schonkost, Kräftigungskost usw. Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel beeinflussen und korrigieren, über immunologische (=das Erkennen und Abwehren des Organismus von körperfremden und unter Umständen auch körpereigenen Substanzen und Geweben) und/oder metabolische (= im Stoffwechsel entstandenen/stoffwechelbedingten) Wirkungen, häufig die menschlichen Körperfunktionen. Beispielsweise führt schon der Verzehr von Traubenzucker i. Allg. zur Insulinerhöhung, besserer Konzentrationsfähigkeit, Kaffee entwässert und regt an, Ballaststoffhaltige Lebensmittel regen die Verdauung an und und und, ja sogar schon allein wenn wir etwas essen allein durch kauen und Magenfüllung usw. verschiedene Körperfunktionen beeinflusst (Magensäurebildung, Speichelbildung um nur einige zu nennen). Von den oben angesprochenen Gesundheitsaspekten her, sind NATÜRLICHE Modulationen der Körperfunktionen, etwa die Stärkung des Immunsystems, die Modulation des Blutzuckers, die Modulation von Hormonen usw. durch geeignete Lebensmittel, von hoher Bedeutung. Lebensmittel und/oder die zu den Lebensmittel zählenden Nahrungsergänzungsmittel können keine Krankheiten, mit SICHERHEIT heilen, sie können (spezielle) Krankheiten nicht einmal mit SICHERHEIT vorbeugen und sie können auch nicht mit ABSOLUTER SICHERHEIT vor Krankheiten schützen. Die im folgenden angesprochene Beeinflussung und/oder Korrektur der Körperfunktionen durch Lebensmittel geschieht in einen „ernährungsphysiologischem“, nicht aber in einem „pharmakologischen“ Rahmen. Wer das Gegenteil behauptet, müsste entsprechende Studien vorlegen, die den geltenden sehr hohen Anforderungen für Arzneimittelstudien entsprechen und das ist bisher noch nie geschehen. Wer also mit dem heilen, behandeln, vorbeugen, verhüten von Krankheiten SICHER GEHEN will - und bei akuten Krankheiten muss man „sicher gehen“ und kann nicht nur auf den, wenn auch noch so wahrscheinlichen Schutz von Lebensmittel oder Nahrungsergänzungen setzen - muss unbedingt zu Arzneimitteln greifen, die in entsprechenden Studien ihre entsprechende Potenz bewiesen haben und in Anbetracht massiven Wirkpotenz (aber auch ihrer oft massiven unerwünschten Nebenwirkungspotenz) unter ärztlicher Kontrolle verwendet werden müssen. Wenn man sich an die bei Lebensmitteln üblichen Verzehrsmengen hält und/oder bei Nahrungsergänzungsmitteln an die auf dem Etikett angegebene Verzehrsempfehlung hält, liefern sie, bezüglich der in enthaltenen Wirksubstanzen „normale" ernährungspyhsiologische Mengen bzw. Dosierungen. In diesem Falle sind Lebensmittel und Nahrungsergänzungen „sicher“ (d.h. nicht in irgend einer Weise schädlich) und sie können bei richtiger Wahl der Produkte folgendes erreichen:
Gerade bei hochkonzentrierten Nahrungsergänzungen ist es leicht möglich deutlich überzudosieren, in dem man statt der vorgegebenen 2-3 Kapseln etwa 10-20 Kapseln pro Tag verzehrt. Solche extremen Überdosierungen können durchaus dazu führen, dass die Modulation der Körperfunktionen über das für Lebensmittel „normale“ Maß hinaus geht und man sich bezüglich der Massivität der Wirkung im Arzneimittelbereich bewegt. Die Zweckentfremdung einer Nahrungsergänzung durch eine solche extreme darf daher nur unter Kontrolle eines Arztes oder Apothekers geschehen, denn aus der für die Nahrungsergänzung vorbestimmte normale ernährungsphysiologische Modulation der Körperfunktionen kann eine viel stärkere pharmakologische Modulation entstehen, bei der sowohl die Wirkungen als auch eventuelle Nebenwirkungen kontrolliert werden müssen. |
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